Unser Organisationsverständnis
Wir betrachten Organisationen als offene und lebende Systeme. Um diese theoretische Betrachtung etwas anschaulicher zu machen, finden Sie hinter den hervorgehobenen Begriffen Sprungziele zu kurzen Beispielen.
Ganzheitliche und lebende Systeme
Systeme bestehen aus verschiedenen Einzelsystemen und unterschiedlichen Ebenen.
Die Veränderung eines Einzelelementes wirkt auf jedes andere Systemelement und somit über die Ebenen hinweg auf die Organisation als Ganzes
Das lebende System als Ganzes ist mehr als die Summe seiner Einzelelemente.
Jedes lebende System besitzt seinen eigenen Charakter.
Lebende Systeme können sich selbst regulieren und benötigen einen offenen Austauschprozess zwischen den Einzelelementen.
Die Grenzregulation offener Systeme erfolgt über Feedbackprozesse zur Systemumwelt.
Beispiele
Wirkung auf jedes andere Systemelement
Die Veränderung der Arbeitsbedingungen einzelner Mitarbeiter zieht nicht nur organisatorische Veränderungen nach sich sondern erhöht zugleich die Arbeitszufriedenheit der Betroffenen. Dies wiederum spiegelt sich sowohl in der Organisationsstruktur als auch in der Produktivität des gesamten Unternehmens wieder.
Jeder einzelne Mitarbeiter einer Organisation besitzt individuelle Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale. In der Gruppe können sich durch bestimmte gruppendynamische Prozesse sowohl die Problemlösefähigkeiten verbessern als auch einzelne Verhaltensmerkmale deutlich verändern.
Mehrere Berufsschulen können die gleichen fachlichen Ziele anstreben und verwirklichen. Sie werden dennoch immer ganz eigene Leitbilder entwickeln.
Offene Austauschprozesse sind nötig
Der regelmäßige Austausch zwischen KollegInnen fördert den sozialen Rückhalt sowie die arbeitsbezogene gegen-seitige Unterstützung. Ist dieser Kommunikationsprozess z.B. durch ungünstige Arbeitsbedingungen bzw. Konflikte zu stark eingeschränkt, wird ein teamorientiertes Arbeiten kaum möglich und die Arbeits- und Gesundheitsbelastung deutlich erhöht. Hier ist auf Dauer immer Hilfe von außen nötig.
Feedbackprozesse zur Systemumwelt sind wichtig
Informationen können sowohl in der Werbung als auch in der Wissensvermittlung nur dann erfolgreich vermittelt werden, wenn die Wahrnehmungspotentiale der "Lernenden" erkannt, gefördert und genutzt werden.